Category Archives: Eyecandy

creating a world

I’m a visual person and I love imaginary worlds. Writing is wonderful to create imaginary worlds, but it sometimes lacks the visual richness that comics or movies provide in passing. If I want to show something, I have to write it. It’s not background information that just happens, like props or decoration in a movie. I can’t just place a book on a bedside table and you know that character A likes to read saucy romance before bed, if you happen to catch that. No, I literally have to tell you, preferably through the eyes of character B who happens to end up in said bedroom and notices the book. Even better: That there’s a book with saucy romance is plot relevant.

I actually would enjoy to write page after page after page with just descriptions of surroundings and stuff and little knick-knacks. But most people read books because of the story, not the descriptions. The glory of today is though, that I CAN show you, with a little effort on my part, at least some things of this world I’m writing. As a side note: I noticed how little some of my favourite authors describe of their fantastical settings, and yet I end up with an interesting world in my head all the time. Funny how the brain fills up the blanks, isn’t it?

Nate and Adelie end up using medical products of a certain brand all the time. I assume the company has a contract with the United Space Force? Anyway, brands have logos, I create logos in my day job, so why not create even more in my free time? And as I just bought a glorious programme which seems to be a serious competitor to my beloved Illustrator, what more excuses do I need?

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This is just a quick and simple thing, testing out how the programme works. I probably end up creating more variations of this and other brands I make up, just because it’s fun. Maybe even space ships, if I’m really mastering the software. But becoming a digital artist is even more work than becoming a writer, so the chances are slim that I suddenly create amazing matte paintings of fictional worlds.

The fonts I used are Belgrad for the name and Isadora for the tagline, if you like them.

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Eyecandy – Die Äpfel von Eden

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Wenn wir Adelie das erste Mal wieder sehen, trägt sie noch ihre übliche Uniform: helle Hose, weiße Bluse, schwarze Lederjacke und schweres Schuhwerk, wenn auch nicht ganz so faltenfrei wie sonst. Auf Emerald One sind die ruhigen Tage gezählt, da sich die Raumstation urplötzlich zwischen zwei verfeindeten Fronten befindet… und etwas besitzt, was die eine Seite gerne haben möchte. Für ihre Crew bedeutet dass zuerst einmal ein Upgrade was das Beförderungsmittel angeht, und für Adelie im besonderen ein wesentliches Mehr an aufreibender Büroarbeit.

Doch nach einem anstrengenden Arbeitstag überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: eine Explosion, ein Loch in der Raumstation und der Diebstahl wichtiger Dokumente werfen alle Planungen des Kommandos über den Haufen. In diplomatischer Mission ins Apfelparadies Eden geschickt, müssen Adelie und ihre Crew versuchen, die Vorkommnisse auf Emerald One und den Verbleib der Dokumente zu klären, bevor der Feind zum nächsten Schlag ausholt.

“Äpfel aus Eden”, das erste Kapitel von “Wurmstichig”, gibt es am 1. September zu lesen.

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Eyecandy: Office Duty

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Polyvore Set

Nate pfiff anerkennend durch die Zähne, als Adelie in aller Eile und noch in der Bürouniform das Cockpit betrat, doch er erntete nur einen genervten Blick. “Oberst Kravelski bringt mich noch einmal ins Grab!” Stöhnend ließ sich die Baroness in ihren Pilotensessel fallen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der blaue Rock verknittern könnte. “Er hat wirklich die Nerven, mich den ganzen Tag durch irgendwelche Meetings zu scheuchen, obwohl er genau weiß, dass wir heute abend noch abfliegen.” Genervt nestelte sie mit einer Hand an ihrem Halstuch, während sie mit der anderen die Koordinaten auf der Konsole aufrief. Durch die von ihrem Ersten Offizier entworfene Route scrollend, entledigte sie sich der weichen Uniformjacke, die zwar schön anzusehen war, aber doch erheblich die Bewegungsfreiheit einschränkte. Sie fiel die achtlos neben ihr zu Boden. “Das schaut gut aus, Leutnant Havisham, ist so akzeptiert.” grinste sie ihren Copiloten an. “Dann wollen wir doch mal sehen, ob wir dieses Baby auch in Ballerinas fliegen können. Anfrage für Take off in 5 Minuten stellen. ” “Dankeschön, Commander.” Nate drückte den Comm-Knopf und erbat die Freigabe für den Abflug. Adelie griff nach den Sicherheitsgurten und ließ die letzten Checks laufen. “Freigabe erteilt, Korridor 23 ist unser.” kam die Rückkopplung von Nate. “Na dann…” Adelie griff nach dem Mikrofon. “Guten Abend meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän…”

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Eyecandy: Die Alltagsuniform

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Adelie griff sich ihre Uniformjacke und schlüpfte hinein. Das vertraute Gewicht des schwarzen Leders umschloss sie, als sie den groben Reißverschluss hochzog. Sie besaß Jacke seit dem ersten Diensttag in der United Space Force und sie war wie eine zweite Haut für sie. Sie war nicht mehr so makellos wie damals, aber dafür war das Leder nun an den richtigen Stellen eingelebt. Kleine Kratzer und abgeschabte Stellen erzählten Geschichten von Nahkämpfen in siffigen Korridoren auf heruntergekommenen Piratenschiffen, von Abenteuern auf fremden Planeten und zeugten auch von der einen oder anderen Rauferei. Das Weltall war kein freundlicher Ort, und sie war oft genug froh gewesen um den zusätzlichen Schutz des dicken Leders.

Bevor sie die Tür der Forschungsstation öffnete, fuhren ihre Hände unbewußt wie immer automatisch kurz über das um die Oberschenkel geschnallte Holster. Raygun und InstaComm befanden sich an ihren gewohnten Plätzen, ebenso die Handschuhe. Deren magentafarbenes Leder verriet jedem subtil, mit wem er es zu tun hatte. Mit einem leisen Zischen schwang die Tür zur Seite.

Die Außenwelt empfing sie mit einem heftigem Gewitter. Wasserwände fielen vom Himmel und der Donner rollte bedrohlich über die sattgrünen Berghänge. Hastig klappte sie den Kragen hoch, bevor sich ein Schwall kalten Wasser in ihren Nacken ergießen konnte. Hervorragend, dabei hatte sie doch gerade frische Uniformhosen angezogen. Das helle Beige war wirklich keine Farbe, die einem viel verzieh, dachte sie grummelnd, als sie die Gittertreppe der Station hinuntereilte. Schon gar nicht den Matsch von Imions Landeplätzen. Ihre schweren Stiefel versanken natürlich sofort bis über die dicke Sohle im aufgeweichten Boden. Sie wünschte sich zum x-ten Mal, dass Imion Beta ein Wüstenplanet sei, als sie durch Matsch und Pfützen zur Sui Generis stapfte. Innerhalb von Sekunden waren Haare und Hose durchnässt und eine dicke Schlammschicht zierte die Stiefel.

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